Buchtipp für Teensyoga: Meine stärksten Yoga-Übungen

Das Buch „Meine stärksten Yoga-Übungen. Ruhe und Konzentration in Schule, Jugendarbeit und Familie“ von Helen Purperhart ist ein tolles Buch speziell mit Anregungen für das Teensyoga. Die 1. Auflage erschien im rex Verlag im Juni 2010 und kann für 10,90 € bestellt werden. Ich selbst unterrichte Yoga für Jugendliche im Alter von 10-16 Jahren und konnte schon viele Anregungen aus diesem Buch für meine Vorbereitung der Yogastunden verwenden.

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Auf dem Ebook YOGABASICS findet ihr tolle Yogaübungen

In seinem neuen Ebook hat Yogalehrer Silvio Fritzsche sein gesammeltes Yogawissen zusammengefasst. Auf 122 leidenschaftlichen Seiten Yoga, findet ihr 25 Yoga Übungen für Anfänger, 4 Pranayamatechniken, 3 Meditationstechniken und ganz viele Tipps für eure Yogapraxis zu Hause. Das Ganze Yogabuch könnt ihr euch downloaden und darin kostenlos schmöckern. Einen ersten Eindruck bekommt ihr auf seinem YouTube-Video:

Im Interview verrät Silvio Fritzsche mir, für wen er YOGABASICS geschrieben hat und warum es sich lohnt mal einen Blick reinzuwerfen.

1) Für wen hast du dein Ebook YOGABASICS geschrieben?

Am Anfang war gar nicht die Idee, ein eigenes Buch zu schreiben. Als ich 2002 begonnen habe, Yoga zu unterrichten, hatte jede Yogastunde ein eigenes Thema. So lag zum Beispiel der Schwerpunkt auf eine bestimmte Asana oder Pranayama-Technik. Auch indische Geschichten waren immer eine Möglichkeit, der Stunde einen Fokus zu geben. Diese Themen habe ich schriftlich ausgearbeitet und so sind viele wertvolle Hand-outs entstanden. Meine Leute haben diese geliebt und gesammelt. Deshalb war es nur logisch, diese in einem Buch zusammen zu fassen. Das war der Beginn vom Ebook YOGABASICS.

Das Ebook ist für alle geeignet, die sich mit dem Thema Yoga beschäftigen wollen und tiefer eintauchen möchten. Anfänger, Wiedereinsteiger, Übende…

2) Was ist die Botschaft deines neuen Ebooks?

2012 habe ich das Ebook komplett überarbeitet und an meinen Wissensstand angepasst. Inzwischen habe ich drei Yogalehrer-Ausbildungen gemacht und gerade die letzte Anusara Yoga Ausbildung war sehr inspirierend. Ananda guru OM – Lass Freude Dein Lehrer sein – zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Yoga soll Spaß machen, inspirieren und das Leben leichter machen. Diese Botschaft möchte ich in meinem Ebook vermitteln.

3) Warum sollte ich oder oder meine Leser unbedingt mal in YOGABASICS reinlesen?

Mein Liebe und Leidenschaft zum Yoga möchte ich mit vielen Menschen teilen. Deshalb ist es kostenlos und es ist nur eine Anmeldung per Email notwendig. Und ich bin mir sicher, dass es für jeden Leser eine neue Sicht auf die Yoga Praxis eröffnet.  Es werden 25 Yoga Übungen detailliert dargestellt inkl. Bildern, Anleitungen und Tipps für zu Hause. Zusätzlich habe ich auch Atem- und Meditationstechniken beschrieben und auch Übungsserien sind Bestandteil des Ebooks.

Alles was mir am Yoga wichtig ist, habe ich im großen Ebook YOGABASICS zusammengefasst. Es ist ein Praxisbuch ohne viel bla,bla.

Ich danke Silvio für das Interview. Ich wünsche allen Lesern viel Freude am Lesen und am Yoga.

Namasté

Stefanie

Hier gehts zum Download: http://www.yogabasics.de/ebook/


Blogparade: Das bedeutet Yoga für mich persönlich

Im April habe ich den Aufruf zu einer Yoga-Blogparade mit der Frage „Was bedeutet Yoga für dich persönlich?“gestartet und will nun selbst meine Meinung zu dem Thema mit euch teilen.

Die Frage danach, was Yoga für mich bedeutet, kann ich nicht mit einem Satz beantworten. Durch Yoga habe ich gelernt, meinen Geist zur Ruhe zu bringen und die Gedanken wie Wolken am Himmel ziehen zu lassen:

Yogastil

Inzwischen praktiziere ich bereits seit über zehn Jahren Yoga, seit geraumer Zeit vor allem das körperliche Vinyasa Power Yoga, in dem ich auch meine Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht habe. Aber auch in Hatha-Yoga und Kundalini Yoga habe ich einige Erfahrungen gesammelt und bin immer offen, neue Yogarichtungen kennenzulernen.

Meinen ersten Yogakurs habe ich nach meinem Abitur im ersten Semester beim Unisport besucht. Ich war sofort begeistert, so dass ich nicht aufgehört habe Yoga zu praktizieren. Seitdem habe ich viele Kurse bei verschiedenen Lehrern belegt, die alle bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben.

Schon von Kindesbeinen auf hatte ich Probleme mit meiner Haltung, auch wegen meinem Hohlkreuz. Aber erst beim Yoga habe ich gelernt, dass man gegen das Hohlkreuz etwas tun und seine Muskeln entsprechend trainieren kann.

Energie

Durch Yoga habe ich also den perfekten Ausgleich für Körper, Geist und Seele gefunden, für die immer wieder stressigen Phasen des Lebens. Im letzten Jahr meines Studiums war ich z.B. sehr gestresst vom Schreiben meiner Magisterarbeit und dem Lernen für die anstehenden Abschlussprüfungen. Doch die täglichen Sonnengrüße haben mir morgens Kraft und Energie gegeben, so dass ich mich immer wieder mit neuer Energie an den Schreibtisch setzen konnte.

Gesundheit

Durch das viele Sitzen den ganzen Tag lang am Schreibtisch vor dem PC, habe ich wie Millionen andere Deutsche immer wieder Rückenschmerzen bekommen. Aber nicht Krankengymnastik oder Massagen, sondern nur die regelmäßige Yogapraxis haben mir geholfen, die Rückenschmerzen loszuwerden.

Auch während meiner Schwangerschaft hat mir das Schwangerenyoga und Pranayama sehr geholfen, mich auf die bevorstehende Geburt meines Sohnes vorzubereiten. Das sind nur einige der zahlreichen Beispiele, wie Yoga mein Leben verbessert hat.

Ernährung

Durch Yoga habe ich auch gelernt, mich gesund und vor allem bewusst zu ernähren. Ich verzichte inzwischen auch ganz auf Fleisch und Fisch und genieße die Vielfalt der vegetarischen Küche. Ich habe durch meine regelmäßige Yogapraxis mit der gesunden Ernährung auch über zehn Pfund abgenommen, aber das war nur ein schöner Nebeneffekt, der sich von alleine eingestellt hat.

Letztendlich habe ich durch die regelmäßige Entspannung und Meditation mich selbst besser kennengelernt und bin offen für Veränderung und Neues geworden. Ich bin aber noch mittendrin auf meinem Yogaweg. Das ist ja das tolle an Yoga, es ist so vielschichtig und facettenreich, dass man täglich etwas neues dazulernen kann.

Wenn du nun auch gerne bei der Blogparade teilnehmen möchtest, hier kannst du noch einmal die Fragen nachlesen. Ich habe den Termin auf den 31. Mai 2012 verlängert, damit alle genug Zeit haben, die an der Yoga-Blogparade teilnehmen wollen.


Countdown zur Vinyasa Yogalehrer-Prüfung

Mein persönlicher 24-Stunden-Countdown zur Vinyasa Yogalehrer-Prüfung hat bereits angefangen. Morgen ist es endlich so weit. Am Vormittag habe ich ca. 2,5 Stunden lang meine theoretische Prüfung über die Themen der Yogalehrer-Ausbildung im Unit Yoga. In den letzten Tagen und Wochen habe ich mich noch einmal intensiv mit den Yoga Asanas, Pranayama, Meditation, Chakrenlehre, den Yoga Sutras sowie Adjustments, vor allem aber auch mit Anatomie und Krankheitslehre beschäftigt.

Und natürlich habe ich auch meine eigene Yogapraxis intensiviert, meine Fortgeschrittenen-Yogastunde vorbereitet und diese mit Freunden geübt. Morgen am Nachmittag habe ich dann meine praktische Prüfung, bei der ich einen Teil meiner vorbereiteten Yogastunde halten werde.

Heute versuche ich einen entspannten Tag zu verbringen und mich von dem vielen Lernstoff nicht stressen zu lassen. Das wichtigste ist ja, dass ich jetzt bereit bin für die Prüfung. Ich habe in diesem Jahr sehr viel gelernt und ich fühle mich im Stande aus dem FF auswendig eine Yogastunde zu halten.

Ich freu mich, wenn ihr morgen an mich denkt, die Daumen drückt und mir positive Energie schickt 🙂

Namasté.


Yoga trotz Hitze – na klar!

Es ist August und zu dieser Jahreszeit gehören natürlich auch sommerliche Temperaturen. Diese Woche haben wir eine Hitzewelle über Deutschland und gestern waren es gefühlte 40 Grad heiß. Da habe ich mich gefragt, ob ich bei der Hitze abends ein und halb Stunden  Yoga machen kann. Ich war mir nicht sicher, ob mein Kreislauf bei den Übungen mitmacht. Aber ich hatte Lust auf Yoga und bin daher zur Yogastunde gegangen. Meine Yogalehrerin hat darauf geachtet, dass wir eine ruhigere Stunde machen mit nur wenigen Vorbeugen wegen dem Kreislauf. Erstaunlicherweise hat es mit der Yogapraxis super geklappt und hinterher habe ich mich auch entspannt und etwas abgekühlt gefühlt. Weiterlesen


Wechselatmung als Atemübung für zwischendurch

Für meine Yogalehrer-Ausbildung über ich nicht nur regelmäßig verschiedene Asanas, sondern mache auch jederzeit Atemübungen, wenn ich zwischendurch daran denke oder es mir vornehme. Das tolle an den Atemübungen ist, dass man kein Equipment dafür braucht, sondern sie jederzeit überall ausführen kann. Beim Yoga ist es wichtig immer durch die Nase zu atmen. Ein gute Übung, durch die Nase zu atmen und dabei die Energiebahnen zu reinigen ist auch die Wechselatmung. Weiterlesen


Atmung beim Yoga

Pranayama: das ist die Atmung beim Yoga. Die Konzentration auf die Atmung spielt eine große Rolle bei der Yoga-Praxis. Zum Einen bringt die Atmung Sauerstoff ins Blut und zum Anderen kontrolliert sie unser Prana. Prana bedeutet in der Yogaphilosophie Lebenskraft und diese wird durch die korrekte Atmung gesteuert.

Als Yogalehrer sollte man seine Schüler gleich zu Beginn der Stunde auf die Nasenatmung hinweisen. Sie sollen während der gesamten Yogastunde durch die Nase ein- und ausatmen. Für die Yogaschüler sind zwei Pranayama-Übungen wichtig: die Ujjayi-Atmung und die Bauchatmung.

Ujjayi-Atmung

Bei der Ujjayi-Atmung wird der Luftkanal etwas verengt, so dass ein leichtes Rauschen bzw. ein Kehlton entsteht. Das hört sich ähnlich an, wie das Rauschen des Meeres, daher wird diese Atmung auch ozeanische Atmung genannt. Dabei hilft es sich beim Ein- und Ausatmen die Welle eines Meeres vorzustellen, die vor und zurückgeht am Strand. Auf diese Weise bewegt sich auch der Atem in unserem Körper, sodass wir den Atemstrang an verschiedenen Körperstellen, wie z.B. Bauch, Flanken oder Brust spüren können.

Bauchatmung

Die tiefe Bauchatmung wird am Ende der Yogastunde in der Entspannungsphase ausgeübt. Dabei hebt sich der Bauch beim Einatmen und senkt sich beim Ausatmen. Diese intensive Atemtechnik im unteren Bauch beruhigt den Geist und entspannt den ganzen Körper.

 

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